Chi-Maschine Wirkung & Erfahrungen

Traditionelle Chinesische Medizin (TCM)

Traditionelle Chinesische Medizin Das Chi kommt aus der traditionellen chinesischen Medizin. Die Chi-Maschine wurde auch in Asien erfunden und wird auch bei uns in Europa zur Behandlung immer belieber. Auf dieser Seite erfährst du die Zusammenhänge zwischen traditioneller chinesischer Medizin und dem Chi.

Den Begriff des Chi zu erklären, ist insofern nicht ganz leicht, weil es sich dabei eigentlich um eine geistige Energie handelt, ähnlich des Prana, das die Inder als Lebensenergie definieren. Allerdings findet man in klassischen chinesischen und japanischen Quellen aber auch Beschreibungen, die ein stoffliches Konzept andeuten. Dabei ist das Chi aber nicht nur im Körper von Lebewesen, sondern durchdringt, ähnlich dem Pneuma in der griechischen Medizin, sowohl den lebenden Organismus, als auch die Umwelt.

So beeinflusst das Chi auch das Wohlbefinden, wenn es als Aspekt des Feng-Shui eine wichtige Rolle bei der Einrichtung des Lebensraums einnimmt. Quasi zum Hauptprotagonisten wird das Chi jedoch vor allem in der traditionellen chinesischen Medizin (TCM), wo es als generelle Lebensenergie oder Energie des Spirituellen angesehen wird, die in Kanälen oder Leitbahnen des Energieflusses teilweise an der Körperoberfläche und teilweise leicht darunter verläuft.

Das Modell der traditionellen chinesischen Medizin geht im Weiteren davon aus, dass der menschliche Körper im Inneren Funktionskreise beziehungsweise „Elemente“ aufweist, die mit diesem Energiefluss korrespondieren. Insofern erscheint der Organismus in der TCM als außerordentlich komplexes Gefüge dynamischer Chi-Strukturen, die auf eine ausgleichende Balance aufbauen, durch die das Chi im Fluss harmonischer Schwingung bleibt.

Krankheit ist ein Produkt der Unterbrechung dieses harmonischen Flusses

Davon geht die traditionelle chinesische Medizin (TCM) im Grundsatz aus, weil alles, was sich bewegt, im Fluss des Lebens ist und damit auch in einer harmonischen Balance zwischen dem Yin und dem Yang – der positiven Energie und der negativen Energie. Wobei hier die Begriffe Positiv und Negativ nicht als gut und schlecht zu verstehen sind, sondern als Gegensätze, die einander fördern, wie beispielsweise das Aufbauen und das Abbauen der Gebärmutterschleimhaut, denn würde sie sich nur in Vorbereitung auf eine mögliche Schwangerschaft nur aufbauen und sich nicht durch die Menstruation wieder abbauen, wäre dies genauso krank machend, wie wenn ein zu starker Abbau statt fände.

Genauso ist es wichtig, dass der Körper genügend Flüssigkeit zugefügt bekommt, damit er nicht dehydriert, doch wenn er übermäßig Wasser einlagert, ist das ein relativ sicheres Zeichen, dass die Nieren nicht gesund sind und ihre Funktion des Ausleitens von Flüssigkeit aus dem Körper nicht richtig von ihnen wahrgenommen werden kann. Damit würden auch Giftstoffe, die mit dem Urin ausgeschieden werden, im Organismus verbleiben und er würde sich selbst vergiften.

Auch beim Atmen ist es lebenswichtig, dass nicht nur Luft in die Lungen gesogen wird, sondern dass der Körper die verbrauchte Luft wieder abgibt, damit wieder Platz in den Lungen ist, um frische, mit Sauerstoff angereicherte Luft eingeatmet werden kann.

Ausgleich zwischen den Gegensätzen

Entscheidend dabei ist nur, dass der Ausgleich zwischen den Gegensätzen, also auch auf- und abbauend, hinein- und hinausfließend, immer wieder hergestellt ist und nicht eines über das andere überwiegt. Die Spannung, die bei dieser Schaffung des Ausgleichs entsteht, nennt man Schwingung und die ist eine Bewegung, durch die das Chi – also die Lebensenergie – angetrieben wird zu fließen und auf definierten Längsbahnen des Körpers, den Meridianen zu zirkulieren.

Geraten jedoch die Gegensätze aus einem gesunden, sich gegenseitig ausgleichenden Gleichgewicht, dann ist die Schwingung entweder zu hoch mit einem Zuviel an Energie, sodass Unruhe im Körper entsteht, die beispielsweise mit Schlaflosigkeit einhergeht, oder die Schwingung ist zu niedrig und dem Körper fehlt die Energie, womit auch der Fluss des Chi gestört und teilweise sogar blockiert wird, was zur Folge hat, dass es seinen steuernden Einfluss auf die Körperfunktionen nicht mehr wahrnehmen kann – der Organismus wird krank.

Heilung eines kranken Organismus

Dass ein krankender Organismus wieder geheilt werden muss, damit er seine Funktionen erfüllen kann, darüber sind sich die Vertreter der Schulmedizin mit den Verfechtern der traditionellen chinesischem Medizin einig. Allerdings folgt der Weg der Behandlung und Therapie ganz unterschiedlichen Ansätzen zur Heilung, denn während die Schulmedizin eher einer „Symptombehandlung“ entspricht, weil sich die betreffende Körperstelle, welche ein Krankheitsanzeichen zeigt im Fokus der Gesundung steht, setzt die TCM beim Gedanken der Ganzheitlichkeit aus Körper, Geist und Seele an und folgt bei der Diagnosefindung dem Ursprung, der die Krankheit verursachte. Der muss beispielsweise bei Nierenproblemen nicht in der Niere liegen, sondern in einem blockierten Meridian, der mit der Funktion der Niere zusammenhängt und an dem der Fluss des Chi stagniert. Insofern kommen nach dem Verständnis der TCM und der chinesischen Krankheitslehre die inneren Störungen im Äußeren auf differenzierte Art zum Vorschein, die vom Therapeuten als sinnlich wahrnehmbare Beschaffenheit der Körperaußenseite und von Ausscheidungen, wie bei der Puls- und Zungendiagnose, gedeutet werden.

Die fünf Elemente

Die Organe Leber, Herz, Milz, Lunge und Nieren decken sich nur teilweise mit dem uns vertrauten Begriff, denn ihnen wird jeweils ein Bezug zu den fünf Elementen

  • Holz,
  • Feuer,
  • Erde,
  • Metall und
  • Wasser

zugeordnet und sie werden als ein sich selbst erfüllendes Ganzes, ein Mikrokosmos als Abbild eines Makrokosmos betrachtet, der mit seinen Jahreszeiten und Elementen mit dem individuellen Organismus verknüpft ist.

Das Verhalten der Organe im Bezug auf den Organismus entspricht dem Zyklus des Entstehens und Vergehens und das der fünf Elemente orientiert sich am Ganzen des materiellen Seins. In diesen Kreislauf der nach dem Muster von fünf Jahreszeiten verläuft, ist wiederum die Chi-Dynamik eingebunden und jeder Funktionskreis, auch Orbis genannt, geht aus einem vorherigen hervor und in den nächsten über, wodurch Gegensätze und Paare entstehen, welche vergleichbar sind mit dem Muster des Verhältnisses zwischen der Großmutter als altem Menschen und dem Enkel als jungem Menschen, die jedoch trotzdem über die Tochter der Großmutter, die zur Mutter des Enkels wird, miteinander verbunden sind.

Welche Bedeutung hat der Meridan in der traditionellen chinesischen Medizin?

Nicht misszuverstehen ist an dieser Stelle aber der aus der Astronomie entliehene westliche Begriff „Meridian“, denn er entspricht eigentlich nicht der ursprünglichen Bedeutung, welche die Chinesen der Bezeichnung jingluo zumaßen, weil es sich nicht um projizierte Linien auf der Oberfläche des Körpers, sondern um ein System von Kanälen (jing) und Trakten (luo) handelt, durch die das Chi zirkuliert. Weil das Chi in alten Texten oft mit Blut (xue) vergesellschaftet (xueqi) wird, führte dies unter anderem dazu, dass Europäer des 17. Jahrhunderts wie Willem ten Rhyne / ten Rhijne oder Engelbert Kaempfer die „Meridiane“ als Blutgefäße missverstanden.

Auf den Meridianen liegen 365 Therapiepunkte, wobei es ursprünglich weniger waren und ihre Zahl im Laufe der Entwicklung der chinesischen Medizin zunahm und auch die Lage der Punkte war nicht immer stabil. Wichtig ist es für den Therapeuten zu wissen, welche Punkte durch Nadeln (bei der Akupunktur), durch Druck (bei der Akupressur) oder mit Hilfe von brennendem Beifuss (Moxa) (bei der Moxibustion) stimuliert werden, um den ungehinderten Fluss des Chi wieder zu aktivieren. Ein Behandlungserfolg wird vom Therapeuten zunächst am „De-Qi“(-Gefühl) – der Ankunft der Wirkung des Chi – gemessen, das durch eine Zunahme des Gewebswiderstandes spürbar wird. Auch sehr sensible Menschen können das „De-Qi“ als ein ausstrahlendes Gefühl entlang des betroffenen Meridians empfinden.

Neben der Akupunktur, der Druckpunktmassage und der Moxibustion, dem Abbrennen von Beifuss (Moxa) gehören auch die Bewegungstherapie wie das Qigong oder die inneren Kampfkünste, wie das Taijiquan, sowie die Arzneitherapie, vor allem mit Pflanzen (Phytotherapie) zu den Säulen der Therapien, mit denen die TCM heilt.

Allerdings bedient sich der Westen fast ausschließlich der Heildrogen von pflanzlichem Ursprung und kontrolliertem Anbau und verwendet als einzige tierischen Arzneistoffe lediglich verschiedene Muschelschalen (z. B. der Chinesischen Auster oder Arkamuschelschalen), während in China 515 Einzeldrogen Verwendung finden, von denen unter 5 % auf Präparate oder Teile von Wirbeltieren, darunter zum Beispiel die Knochen des Tigers, aber auch fossile Knochen voreiszeitlicher Tiere entfallen, jeweils gut 5 % auf mineralischer Art basieren oder aus Exkrementen, Sekreten, Würmern, Insekten und Teilen von Weichtieren bestehen und 85 % pflanzlicher Herkunft sind. Die Verabreichung der Heilmittel erfolgt meist als Dekokt, der Abkochung und nur selten als Aufguss wie das bei den vielfach auch von uns verwendeten Heiltees der Fall ist.